Entwicklungsgeschichte 2001 - 2003


09/2003 bis 11/2003 ScanMaster3

Die Entwicklung eines neuen Systems wurde begonnen. Der ScanMaster3 verdoppelt die bisherige Gesamt-Rechenleistung auf 470 MIPS (Millon Instructions per Second), verfügt jetzt über einen CompactFlash-Port, programmierbare Hardware in Form von zwei FPGAs für Signal-Output und Schnittstellen Aufgaben und 14Bit A/D Wandler. Ein zusätzlicher A/D Wandler für die Messung der Ausgangsleitung wurde hinzugefügt. Eine hardwaregestützte Ouput-Pipeline für ein präzises Color-Shifting wurde implementiert. Das System läutet einen Richtungswechsel in der Produktlinie ein. Neben den Echtzeit-Streaming Anwendungen liegt der Focus nun vor allem auf interaktiven Laser-Displays.
Ein FPGA und ein Software-Framework können eingesetzt werden, um über applikationsspezifische Schnittstellen wie DMX512, PS/2, MIDI, SMPTE, AC97, S/PDIF, CAN, IrDA zu kommunizieren. Eine Schnittstelle für LCD-Displays wurde implementiert.
02/2003 bis 05/2003 ScanMaster2a

Die Entwicklungen am Halbleitermarkt und die in den letzten Jahren gewonnenen Erkenntnisse sollten in die ScanMaster Plattform einfliessen. Es sollte der Wechsel von einer reinen Streaming-Plattform zu einer stand alone Plattform die natürlich weiterhin auch das Echtzeit-Streaming unterstützt geprüft werden. Dies führte zu einer Design-Studie, die auf einem modifizierten ScanMaster2-Board aufsetzte. Zahlreiche Erweiterungen wie CompactFlash und Performance-Tunings wurden entwickelt und erprobt.
11/2002 bis 12/2002 Parsec GraphEd
Entwicklung eines Grafikeditors für Vektorframes und Punktframes in Java. Der Editor unterstützt mehrere Frames innerhalb einer Sequenz. Das Timing der Frames kann durch den Filmeditor vorgegeben werden. Der Editor arbeitet auf Objektebene. Vektoren bzw. Kurven und Punktdaten werden durch Objekte dargestellt, die beliebig verschoben oder skaliert werden können wie es von gängigen Grafikprogrammen bekannt ist. Hilfsfunktionen wie Zoom, Mitteln von Kontrollvektoren oder Laserspezifika wie das Umdrehen der Laufrichtung eines Pfades wurden implementiert.
06/2002 bis 09/2002 Avalon
Weiterentwicklung der Schnittstellen von Remote, Plugins, Konfiguration, Synchronisation für C und Java. Neues API für Java-Applikationen, Anpassung des Plugin-Launchers, Anpassung aller Plugin-Bibliotheken, Auslagerung von Code in verschiedene generische Projekt-Klassensammlungen, Implementierung eines rudimentären Plugins zum Abspielen des durch die Parsec Editor Suite erzeugten .mtf Mehrspur-Dateiformats.
03/2002 ScanMaster2
Weiterentwicklung der Firmware des DSPs. Verschiedene Darstellungsroutinen wurden optimiert, Implementierung des ISP Loopback-Modes zum durchschleifen und transformieren der am ISP-Input anliegenden Werte an den Ausgang.
11/2001 bis 02/2002 Parsec FilmEd
Entwicklung eines mehrspurigen Speicherformats für Filme und eines Editors in Java. Jede der Spuren kann sowohl Stream-Daten (Audio, Video) als auch FrameDaten (Bilder, Laser-frames, Steuerungsinformationen) aufnehmen. Eine Spur hat beliebig viele Datenblöcke, deren Nutzdaten durch andere Editoren verarbeitet werden (z.B. Grafikdaten durch Grafikeditor). Durch Indexierung der Datenblöcke über die Zeit unterstützt das Speicherformat beliebige Einsprungspunkte.
11/2001 Der ScanMaster2 gewinnt den Fenning Award for Technical Achievement !

Der ScanMaster2 Projektor-Controller wurde mit den 2. Platz bei den ILDA Technical Achievement Awards ausgezeichnet. Vorne im Bild sind die Vorgänger MultiLink(links) und ScanMaster1(rechts) sowie ein paar der Entwicklung-Boards. Ganz links ist der Prototyp des Horizon/FC Projektors.
08/2001 bis 09/2001 Avalon Server 2.4
Abschluß der Linux-Portierung des Servers. Einführung von dynamisch gelinkten Device-Driver Bibliotheken, Implementierung einer vollständigen XML-Configuration, Überarbeitung des Service-Layers. Windows auf dem Device-Layer werden nun mit der Öffnung eines Service-Channels angelegt (entgegen der ursprünglich statischen Zuweisung). Damit kann das Verteilen eines Datenstroms auf meherer Ausgabefenster (split, copy, expand) besser implementiert werden. Überarbeitung des Netzwerkprotokolls, über das der ScanMaster2 betrieben wird. Es heißt nun StageNet und definiert 2 Protokolle - SDCP (StageNet Device Control Protocol) und SMXP (StageNet Message Exchange Protocol). Anpassung der ScanMaster2-Firmware an die neuen Server-Features.
07/2001 ScanMaster2 Revision 2.0

Aufbau des neuen Boards, Inbetriebnahme, Änderungen am Code der ScanEngine. Pro Iteration konnten 100 DSP Taktzyklen durch die eingesetzte programmierbare Logik eingespart werden. Implementierung des Stream (Up/Down) Modus in SMXP, ScanMaster2-Code und Servercode.
06/2001 Avalon Server, Parsec
Umzug nach Linux als primäres Entwicklungssystem. Portierung des Avalon-Servers nach Linux. Start der Implementierung des Film-Editors der Parsec Editor-Suite in Java. Überarbeitung des Film-Dateiformats.
04/2001 bis 05/2001 Show-Controller
Der Controller soll ein Stand-Alone Aufzeichungs- und Abspiel-Gerät für Laser-, Licht- und Audio Medien werden. Der Controller wird in einem 4HE Gehäuse untergebracht. Ein DVD-RAM oder ein CD-ROM Laufwerk wird zur Speicherung verwendet. Ein Embedded-PC Board wird das Herz sein. Bedienbar wird er durch ein Touch-TFT. Auf der Rückseite können bis zu 3 Module (ScanMaster2, ...) eingeschoben werden. Ein integrierter 10/100MBit Switch und ein integriertes MIDI/SMPTE Interface runden das Feature-Set ab.
Arbeiten an der ScanMaster2 Boardrevision 2.0. Nach dem erfolgreichen Einsatz der Prototypen haben sich einige Ergänzungen an der Feature-Liste als sinnvoll ergeben. Im Zusammenhang mit dem geplanten Show-Controller wurden zusätzliche Anschlüsse auf dem Board angebracht, um einen ISP-Input/Output an der Vorderseite unterbringen zu können. Der ISP-Input wurde nun vollständig implementiert, um alle Farbsignale verarbeiten zu können. Durch einen programmierbaren Logik-Chip konnten die I/O Zugriffszyklen optimiert werden.
02/2001 ScanEngine
Vollständige Portierung der ScanEngine auf den im ScanMaster2 verwendeten DSP. Implementierung großer Teile der inneren Schleifen in Assembler. Verschiebung der Schittstelle zum Datenaustausch zwischen DSP und PowerPC. Koeffizienten für die Kurven und Linien sowie Farbraumtransformationen werden nun auf dem PowerPC berechnet.
E-Mail an CSoft